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Eine Seite für Eltern mit Kindern, die die Medienwelt entdecken.

SCHAU HIN! - Newsletter Ausgabe Dezember 2009

Liebe SCHAU HIN! Interessierte,

wir freuen uns, Ihnen heute den aktuellen SCHAU HIN! Newsletter zu senden.

Die Themen dieser Ausgabe:

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SCHAU HIN! Kampagne: „Spiele gemeinsam entdecken – Sucht vermeiden“

SCHAU HIN! Kampagne: „Spiele gemeinsam entdecken – Sucht vermeiden“

Wie können Eltern aktiv einer Computerspielsucht vorbeugen? Wie viel Zeit dürfen Kinder mit elektronischen Spielen verbringen? Welche Sicherheitseinstellungen gibt es bei Spielkonsolen? Was sind Anzeichen für Computerspielsucht?

In der letzten Woche hat SCHAU HIN! die neue Informationskampagne „Spiele gemeinsam entdecken – Sucht vermeiden“ zur Prävention von Computerspielsucht gestartet. Neben neuen Informationsmaterialien und einem erweiterten Websiteangebot, finden sich unter www.schau-hin.info auch eine Auswahl an Video-Statements von Experten, Eltern und Kindern, die über Computerspiele sprechen. Wer sich noch nicht so sicher im Thema fühlt, der kann mit SCHAU HIN! auf eine virtuelle Tour gehen und die Welt der elektronischen Spiele erkunden.

Mehr Informationen finden Sie in der Rubrik Computerspielsucht

 
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SCHAU HIN! Interview: Thomas Feibel über Computerspiele

SCHAU HIN! Interview: Thomas Feibel über Computerspiele

Der Journalist Thomas Feibel ist Experte in Sachen Kinder und Computer. In mehreren Büchern hat er sich mit dem Thema beschäftigt und auch Ratgeber für Eltern zum Umgang mit Medien geschrieben. Für SCHAU HIN! hat Thomas Feibel einige Fragen zur Faszination, aber auch zu den Problemen von elektronischen Spielen beantwortet.

Welche Bedeutung haben Computerspiele in der heutigen Kindheit?

Computerspiele sind für Kinder deshalb so faszinierend, weil sie dort alles tun können, was ihnen im echten Leben verwehrt bleibt: Sie fahren Rennwagen, fliegen durch den Weltraum, führen Armeen an, heiraten, bekommen Kinder, machen Karriere oder regieren als Monarch ihr Königreich. Sie machen dort Erfahrungen, die für die Ich-Findung nützlich sind, verzichten aber dabei nicht auf die Erfahrungen aus dem realen Leben. Leider entscheiden Kinder häufig alleine, was sie am Computer spielen und wie lange sie spielen. Da wird aus einer erzieherischen Nachlässigkeit schnell ein echtes Problem mit großen Folgen. Es muss nicht immer von Sucht gesprochen werden, aber ein missbräuchliches Verhalten ist schon sehr häufig zu beobachten. Spielen ist für Kinder immens wichtig, aber es muss nicht immer am Computer sein. Wenn wir mit unseren Kindern mehr spielen würden, wären PC-Spiele auch nicht so wichtig.

Denken Sie, dass von Onlinerollenspielen eine höhere Suchtgefahr als beispielsweise von Konsolenspielen ausgeht?

Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Computerspielsucht beschäftigen sich hauptsächlich mit Onlinerollenspielen. Viele Konsolen - oder auch offline PC-Spiele haben relativ klar formulierte Spielziele.
Sicher kann man mit diesen Spielen Stunden verbringen, es zeigt sich aber, dass bei den meisten Spielerinnen und Spieler der Reiz verfliegt, nachdem das Spielziel erreicht wird. Bei Onlinerollenspielen ist dies anders. Diese sind offene Spielwelten und auf kein konkretes Spielziel ausgelegt. Zwar gibt es kleinere Zwischenziele, aber eigentlich gibt es immer etwas zu tun. Gleichzeitig spielt man die Spiele nicht allein, sondern in der Gruppe, so dass hier ein entsprechender sozialer Druck aufgebaut werden kann. Dies spricht alles dafür, dass die Suchtproblematik auch weiterhin hauptsächlich im Rahmen von Online-Spielen diskutiert werden wird.


Das ganze Interview können Sie unter www.schau-hin.info lesen.

 
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SCHAU HIN! on Air: TV-Spot zur Kampagne ab sofort bei ARD, ZDF und im Netz

SCHAU HIN! on Air: TV-Spot zur Kampagne ab sofort bei ARD, ZDF und im Netz

Zum Start der Kampagne „Spiele gemeinsam entdecken – Sucht vermeiden“ hat SCHAU HIN! einen neuen TV-Spot produziert. Der TV-Spot sensibilisiert Eltern dafür, sich mit den elektronischen Spielen und ihren Kindern auseinanderzusetzen. Auch wenn sie –wie der TV-Spot Vater Budde – nur wenig Kenntnis davon haben. Sich mit den Spielen zu beschäftigen, ist die Grundlage einer wirkungsvollen Vorbeugung vor übermäßigem Spielkonsum der Kinder.

Der Spot ist ab sofort bei ARD und ZDF zu sehen und lässt sich auch auf www.schau-hin.info abrufen.

 
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SCHAU HIN! News: 5 Tipps zum Weihnachtsgeschenk Games

Die Adventszeit hat begonnen und spätestens bis zum Nikolaustag haben die Kinder ihre Wunschzettel geschrieben. Ganz oben auf den Listen stehen immer häufiger Computer- und Konsolenspiele. SCHAU HIN! hat fünf Tipps für den Weihnachtseinkauf zusammengestellt.

Wunschzettel besprechen
Das Angebot an elektronischen Spielen ist groß und sehr unterschiedlich. Eltern sollten deshalb genau hinsehen, welche Spiele sich ihre Kinder wünschen. Auch dann, wenn der Wunsch von Großeltern, Tanten oder Onkels bzw. von Freunden der Familie erfüllt werden soll. Nicht kindgerechte Spiele haben auf dem Wunschzettel nichts zu suchen. Das sollten Eltern mit den Kindern und der schenkenden Familie besprechen.

Nur elektronische Spiele mit USK-Kennzeichen auswählen
Einen ersten Hinweis im Umgang mit Computerspielen gibt die Altersfreigabe der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle). Ist das eigene Kind jünger, als auf dem Spiel angegeben, so ist es nicht geeignet.

Pädagogische Bewertungen hinzuziehen
Die USK-Freigabe bietet aber lediglich eine erste Orientierung. Nur weil ein Spiel für eine Altersstufe freigegeben und gekennzeichnet ist, ist es nicht automatisch empfehlenswert. Deshalb sollten sich Eltern auch an pädagogischen Empfehlungen orientieren. Diese werden u.a. von www.spieleratgeber-nrw.de, www.spielbar.de oder www.internet-abc.de angeboten.

Schon beim Kauf die Folgekosten beachten
Die tatsächlichen Kosten für Computer- und Konsolenspiele sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Neben den zum Teil sehr hohen Anschaffungskosten kommen oft Folge- und Extrakosten zustande. Eltern sollten daher schon beim Kauf darauf achten, ob eine zusätzliche Ausrüstung notwendig ist.

Ausgewogen schenken
Die Interessen von Kindern sind vielfältig. Genauso abwechslungsreich sollten auch die Geschenke sein. Sicherlich begeistern sich Kinder nicht nur für Computerspiele, sondern zum Beispiel auch für Sport oder Musik.

 
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„SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.” ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. „SCHAU HIN!” informiert Eltern, insbesondere mit Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren, über die Angebote moderner Medien, wie Fernsehen, Internet, Mobilfunk und Computerspiele, und gibt Hilfestellung, für den kindgerechten Umgang mit Medien.