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Eine Seite für Eltern mit Kindern, die die Medienwelt entdecken.

SCHAU HIN! - Newsletter Ausgabe April 2009

Liebe SCHAU HIN! Interessierte,

wir freuen uns, Ihnen heute den aktuellen SCHAU HIN! Newsletter zu senden.

Die Themen dieser Ausgabe:

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SCHAU HIN! empfiehlt: Musikspiele gemeinsam ausprobieren

Musikspiele begeistern immer mehr Kinder und Jugendliche und brechen die Umsatzrekorde der Branche. Die vielbeachteten Neuerscheinungen im März werden diesen Trend wohl weiter verstärken. Aber sind diese Spiele auch kindgerecht.

Eine erste Orientierung bietet die Altersangabe der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle). Denn nicht alle Musikspiele sind ohne Altersbeschränkung frei gegeben. Die USK-Angaben sagen allerdings nichts über die Qualität eines Spiels aus. Hier helfen pädagogische Empfehlungen weiter. SCHAU HIN! empfiehlt Eltern und Erziehenden zusätzlich, sich selbst einen Eindruck von den Spielen zu verschaffen und diese zumindest am Anfang gemeinsam mit ihren Kindern auszuprobieren. Das macht Spaß und schafft gemeinsame Erlebnisse. Gerade Musikspiele eignen sich sehr gut zum gemeinsamen Spielen in der Familie oder mit Freunden.

Auf www.schau-hin.info finden Sie eine Auswahl an Musikspielen, die von Experten getestet und mit pädagogischen Empfehlungen versehen wurden.

 
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SCHAU HIN! Interview: Mit der Stiftung Lesen zum Thema „Kinder und Zeitschriften“

Vorlesen und Lesen sind die wesentlichen Grundlagen für den sinnvollen Umgang mit allen anderen Medien. Das Angebot an Zeitschriften für Kinder ist mittlerweile jedoch fast unüberschaubar geworden und viele Eltern sind unsicher, welche Magazine für Kinder geeignet sind. Sabine Uehlein von der Stiftung Lesen gibt im Interview mit SCHAU HIN! Tipps für geeignete Zeitschriften und ruft Eltern dazu auf, das Interesse für Zeitschriften bei Kindern zu wecken.

Sind Zeitschriften für Kinder geeignet?

Definitiv ja. Vor allem Kinder und Jugendliche, die keine Bücherfans sind, kann man mit Zeitschriften häufig zum Lesen verführen. Sie sind das ideale „Leseeinstiegsmedium“, denn sie sind bildstark, bereiten aktuelle Themen ansprechend auf, haben kürzere Lesetexte. Gerade auch Jungs, häufig schwächere Leser, lassen sich mit Zeitschriften, die nah an ihren Interessen sind, zum Lesen motivieren.

Das Vorschulalter, also ab 4, 5 Jahren, ist das richtige Einstiegsalter für Zeitschriften. Es sollten dann allerdings auch solche sein, die für die jeweilige Altersgruppe geeignet sind, um weder zu unter- noch zu überfordern.


Wenn Sie eine Empfehlung abgeben sollten, welche Art von Zeitschriften würden Sie für Kinder empfehlen?

Ganzheitliche Förderung, spielerische Sprach- und Leseförderung, Gesprächsanlass und Anregung – das sollte eine Zeitschrift für Kinder im Vorschulalter bieten. Mit HOPPLA gelingt dies sehr gut: Diese Zeitschrift hat ein äußerst vielfältiges Angebot, macht neugierig, regt an zum Basteln und Spielen und fördert schon früh individuelle Wissensgebiete der Kinder. GECKO, der „Lesespaß für Groß und Klein“, geht einen etwas anderen Weg: Hier überwiegen einfache, sehr schöne (Vorlese-) Geschichten, passend zur jeweiligen Jahreszeit, in idealer Länge und sehr schön illustriert – für ein gemeinschaftliches Lesen und Betrachten in der Familie eine Bereicherung.

Das ganze Interview können Sie auf www.schau-hin.info lesen.

 
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SCHAU HIN! informiert: Was ist eigentlich Twittern?

Millionen Menschen „twittern“ bereits und versenden täglich Kurzmitteilungen. Was aber steckt dahinter? Unter "twittern" versteht man das Versenden von kurzen SMS-ähnlichen Nachrichten (so genannte Tweets). Die Nachrichten können entweder direkt auf den Twitter Website eingegeben oder per SMS an den Dienst versandt werden. Auf einer maximalen Länge von 140 Zeichen können angemeldete Nutzer beispielsweise mitteilen, wie sie sich gerade fühlen oder was sie abends unternehmen. Freunde und Bekannte des Autors können diese Nachrichten lesen – in Echtzeit. Die Tweets sind auf der Twitter Website einsehbar. Wer alle Nachrichten von bestimmten Nutzern verfolgen möchte, kann diese auch abonnieren und bekommst dann alle Neuigkeiten auf das eigene Handy geschickt. Der Begriff wurde durch den amerikanischen Anbieter twitter.com geprägt. Der Dienst ist zurzeit nur in englischer Sprache verfügbar. Von den sechs Millionen Nutzern kommen rund 10% aus Deutschland.

Aber auch bei Twitter ist Vorsicht geboten. Die Kurznachrichten können auf der Twitter Website von jedem gelesen werden. Möchte man das nicht, muss man in seinen Profileinstellungen den Punkt „Protect my updates“ aktivieren. Dann werden die Nachrichten nur für Personen sichtbar, die man vorher als Freunde bestätigt hat. In jedem Fall will es wohl überlegt sein, was man in die Tweets schreibt und selbstverständlich gilt: Persönlichen Daten wie Telefonnummern, Adressen, Fotos oder andere private Informationen sollten auf keinen Fall verschickt werden.

Viele Experten fordern mittlerweile, dass der Umgang mit neuen Medien und Diensten wie Twitter verstärkt in der Schule gelehrt werden soll, um Schüler auch für die Gefahren zu sensibilisieren. Besonders die Veröffentlichung persönlicher Daten soll so eingedämmt werden. Ein Zusammenschluss von Experten verschiedener Universitäten und Forschungseinrichtungen hat erst im März das Magdeburger Manifest „Keine Bildung ohne Medien!“ verabschiedet und sich darin für eine Verstärkung der Medienpädagogik ausgesprochen.

 
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SCHAU HIN! vor Ort: Munich Gaming

Vom 1. bis 3. April 2009 findet zum zweiten Mal die „Munich Gaming“ statt, die sich mit verschiedenen Aspekten des Themas Games beschäftigt. Neben einem Publikumstag findet auch ein zweitägiger Fachkongress statt. Susanne Rieschel, Sprecherin der Initiative SCHAU HIN!, wird am 2. April an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Surfen, Spielen, Sicherheit - Zwischen Verbot und Vertrauen: Wie viel Kontrolle brauchen Jugendliche?“ teilnehmen. Diskutiert werden u.a. Schutzmaßnahmen beim Gaming, Datenschutz im Internet und die elterliche Verantwortung. Mehr Information finden Sie unter www.munich-gaming.com.

 
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„SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.” ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens Arcor, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. „SCHAU HIN!” informiert Eltern, insbesondere mit Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren, über die Angebote moderner Medien, wie Fernsehen, Internet, Mobilfunk und Computerspiele, und gibt Hilfestellung, für den kindgerechten Umgang mit Medien.